Meine Hausstrecke heute

Sonderseite - Bahnhof Gardelegen

 

Desöfteren schaue ich natürlich auch auf dem Bahnhof meiner Heimatstadt nach dem Rechten. Beim Umbau meiner Hausstrecke in den Neunzigern mußte dieser erhebliche Änderungen im Gleisverlauf über sich ergehen lassen. Wo einst die Gütergleise waren, liegen jetzt die Gleise der Schnellfahrstrecke. Diese Strecke hat hier keinerlei Verknüpfung mit der Stammbahn, wie die alte Lehrter Bahn heutzutage bezeichnet wird. Immerhin gibt es in Gardelegen Weichen für die Schnellfahrstrecke, die sogenannte Überleitstelle ermöglicht den Wechsel zwischen den beiden Gleisen der Schnellfahrstrecke. Von der Stammbahn ist die Schnellfahrstrecke im Bahnhof Gardelegen teilweise zusätzlich durch Lärmschutzwände getrennt und einen Bahnsteig sucht man an der Schnellfahrstrecke natürlich vergebens. Auf der Stammbahnseite hielten sich die Änderungen ansonsten in Grenzen. Statt des ehemaligen Zwischenbahnsteiges wurde der neue Außenbahnsteig 2 gebaut, der planmäßig allerdings nur Montag - Freitag einmal täglich von einer Regionalbahn genutzt wird. Dafür kann man heute aber von ihm sehr schön die Züge im Gleis 1 vor dem Empfangsgebäude in Szene setzen, was vom ehemaligen Zwischenbahnsteig früher nicht möglich war.

Die Bilder auf den Sonderseite Bahnhof Gardelegen zeige ich in zeitlicher Abfolge, so wie ich sie aufgenommen habe. Die neuesten Bilder füge ich jeweils oben an, so das die ältesten Bilder zuletzt zu sehen sind.

 

 

Zwischen zwei anstrengenden Nachtschichten im Bauzugdienst ruhte sich die 228 321 der CLR tagsüber am 29.06.2013 an der Ladestaße des Gardelegener Bahnhofs aus.
15.03.2013 - der Winter will in diesem Jahr einfach nicht weichen. So kann man aber auch mal dem morgens verkehrenden EN 452 Moskau - Paris im Schnee hier aufnehmen, 120 135 eilt mit diesem mit nur 30 Minuten Verspätung westwärts.
Kaum das das neue Jahr angefangen hatte, startete auch das GÜZ in die neue Manöversaison. Nachdem am 18.01.2013 die erste Übung des Jahres zuende war, holte 232 524 die Militärtechnik ab, aufgenommen beim Kopfmachen am späten Nachmittag vor der Weiterfahrt in Richtung Stendal.
Am 15.12.2012 fuhren die Niederländer nach ihrem Großmanöver in der Letzlinger Heide heimwärts. Für die erste Etappe nach Stendal war 232 524 zuständig, hier steht sie mit einem der Züge nach dem Kopfmachen im Bahnhof Gardelegen abfahrbereit.
Am 01.12.2012 wurde im GÜZ nach einem BW-Manöver mal so richtig aufgeräumt, da sich in der Woche danach die Niederländer angekündigt hatten. So rollten bis in die Nacht hinein die Militärzüge, 232 665 hat für die Weiterfahrt nach Stendal bereits Kopf gemacht und muß noch eine entgegenkommende Regionalbahn abwarten.
Der Sonntagszug der Arcelor von Ziltendorf nach Lünen fährt in dieser Fahrplan-Periode planmäßig über die Schnellfahrstrecke, am 22.07.2012 war 145-CL 002 für die Bespannung des Zuges eingeteilt worden.
Die HVLE-Maxima V 490.2 durchfuhr am 22.06.2012 mit einem Kieszug in Richtung Westen den Bahnhof Gardelegen, eine gelbe V 100 mit Bautechnik und mein Hund Denny mußten die Durchfahrt des Zuges abwarten.
Nur selten hat Nahgüter nach Stendal so eine Länge, wie am 03.02.2012. Neben den üblichen Gaskessel- und Holzwagen waren an jenem Tag auch Panzer aus dem GÜZ zu befördern.
Die Mondfinsternis am 10.12.2011 war leider gerade zu Ende, als ich im Bahnhof Gardelegen dieses Bild von der umsetzenden 232 673 machen konnte. Die Lok hatte einen Militärzug des österreichischen Bundesheeres aus dem Gefechtsübungszentrum geholt und beförderte diesen anschließend in Richtung Stendal weiter.
Während des Sachsen-Anhalt-Tages vom 24.-26. Juni 2011 machte sich endlich der Bau des neuen Bahnsteiges 2 wegen der vielen zusätzlichen Regionalbahnen bezahlt. So wartet hier am Bahnsteig 2 642 692 als RB 34973 nach Stendal auf die Abfahrtszeit. Die WFL 20 war hingegen mit einem Sonderzug aus Loburg nach Gardelegen gekommen und wird sogleich die Rückfahrt antreten, 26.06.2011.
Am Morgen des Heiligen Abends 2010 mußte ein leerer ITL-Autotransport witterungsbedingt stundenlang auf die Weiterfahrt in Richtung Stendal warten, Zuglok war der Diesel-Traxx 285 106.
Große Probleme hatte am Morgen des Heiligen Abends 2010 in Gardelegen auch die für die Crossrail fahrende 145-CL 204. Nach dem stundenlangem Eisregen am Tag und in der Nacht zuvor hatte sich auch um die Oberleitung eine zentimeterdicke Eisschicht gebildet, die den Kontakt der Stromabnehmer der Elloks behinderte. In der Nacht mußte man schon mehrere ICE mit Dieselloks abschleppen, nun war der leere Crossrail Fiatzug nach einem Halt an der Überleitstelle nicht mehr in Gang zu bringen. So mußte sich die Zuglok selbst die Fahrleitung unter großem Funkengeknister freiputzen, nach zwei Stunden harter Arbeit konnte es dann endlich weitergehen.
294 603 hatte am 10.12.2010 neben den üblichen Gaskesselwagen für Gardelegen auch zwei Militär-Reisezugwagen dabei, die sie zum Gefechtsübungszentrum zu bringen hatte. Da der Rangierlokführer zu bequem zum Umsetzen der Zuglok im Bahnhof Gardelegen war, ging die Fuhre geschoben auf die Reise in die Letzlinger Heide. Der Zug befindet sich hier im Bahnhofsteil der ehemaligen altmärkischen Kleinbahnen, der sich einst Gardelegen Anschluß nannte.
Freitag und Sonntag wird es wegen der zusätzlichen Entlastungs-IC's eng für den Güterverkehr auf der Schnellfahrstrecke. Besonders bei Umleiteraktionen muß dann auch mal das vermeintlich falsche Gleis genutzt werden. 185 196 ist mit ihrem Leerzug in Richtung Westen ab dem Abzweig Nahrstedt auf dem linken Gleis bis Gardelegen vorgefahren und hat dort den Zusatz-IC passieren lassen. Nun fädelt der Zug hinter dem IC wieder auf das "richtige" Gleis ein, 03.09.2010.
Wenige Minuten später eilte dann noch Connex 146 522 mit einem Kesselzug hinterher, 03.09.2010.
Ein Militärzug kommt selten allein. So sind dann auch meist mehrere Ludmilla's in Gardelegen zu sehen, wie hier am 23.06.2010 232 241 und 232 093.
Auch 155 213 hat mit dem Continental-Containerzug von Nahrstedt bis Gardelegen das linke Streckengleis genutzt und fädelt nun hinter dem IC wieder auf das rechte Gleis ein, 15.06.2010.
185 583 der HVLE mit einem Kesselzug in Richtung Westen, 11.06.2010.
Mit dem Skodazug war am 28.05.2010 140 678 in Richtung Westen unterwegs.
Die nun für Captrain fahrende 653-08 durchfuhr am 16.05.2010 mit dem leeren Altholzzug von Lübbenau nach Rosendaal den Bahnhof Gardelegen.
Arminia-Fans aus Bielefeld brachte am 02.05.2010 die gute alte 110 491 zum Punktspiel nach Berlin.
Der Press-Herkules 253 014 war am 01.05.2010 mit einem Holzzug nach Niedergörne in Gardelegen zu sehen.
Während 232 241 noch für die Weiterfahrt zum GÜZ auf ihren aus Magdeburg anreisenden Lokführer warten muß, brummt WFL 202 264 mit einem Bauzug vorbei, 16.04.2010.
294 659 hat die Gaskesselwagen beim Gardelegener Gashändler getauscht und macht sich auf die Rückfahrt nach Stendal, 232 635 wird sich sogleich auf den Weg zum GÜZ machen, um einen Militärzug abzuholen, 05.03.2010.
Die im Auftrag der OHE fahrende D 06 von Regental-Cargo durchfuhr am 11.12.2009 mit einem leeren Holzzug in Richtung Westen Gardelegen.
Press 293 026 mit einem Bauzug in Richtung Stendal am 07.08.2009.
Die damalige Stammlok 262 007 folgte mit dem "Nahgüter" dem Press-Bauzug im Blockabstand, 07.08.2009.
203 307 von DB-Netz mit einem Bauzug in Richtung Stendal am 26.06.2009.
Auf Probefahrt des Alstom-Werkes Stendal (ex Raw Stendal) durchfuhr 203 443 am 23.01.2009 Gardelegen.
Die ERS-Containerzüge fuhren während der Bauarbeiten an der KBS 310 in Jahr 2008 über Gardelegen. Am 31.10.2008 war 6616 mit ihrem Zug von Rotterdam nach Warschau unterwegs.
233 127 mit einem Umleiter von Seelze nach Magdeburg-Rothensee am 29.06.2008.
Am 25.05.2008 war wegen Bauarbeiten bei Wustermark ein Abbiegen vom Berliner Außenring auf die Schnellfahrstrecke in Richtung Westen nicht möglich. Der normalerweise mit Ellok bespannte FIR 51614 Seddin - Hagen Vorhalle mußte deshalb mit 232 428 über nicht elektrifizierte Strecken im Berliner Stadtgebiet umgeleitet werden. Da die 232 nicht mit LZB ausgerüstet ist, wurde der Zug über die Stammbahn statt über die am Sonntag stark ausgelastete Schnellfahrstrecke weiter in Richtung Wolfsburg geleitet.
Mit dem historischen Trans-Europ-Express war am 01.05.2008 103 235 auf der Fahrt von Dresden nach Koblenz.
Der Samstags verkehrende Knick-Kesselzug war bis 2009 Aufgabe der R4C. Nur selten wurde er allerdings mit Diesel über die Stammbahn gefahren, wie hier am 06.04.2008 von PB 017.
Dem Knickkesselzug folgte an jenem Tag noch der Kieszug Röderau - Bad Bentheim der PBSV mit den Lok's 20 + 17, 06.04.2008.

 

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